• 16.07.2026
  • juris – Die Monatszeitschrift (jM)

Handgelder im Profisport (BFH, Urt. v. 03.03.2026 - IX R 33/23)

Trossen erläutert die Entscheidung des BFH zur bilanzsteuerrechtlichen Behandlung von Handgeldern im Profisport. Der BFH differenziert danach, ob ein Spieler ablösefrei verpflichtet wird oder ein ablösepflichtiger Transfer vorliegt: Während Handgelder bei ablösefreien Vereinswechseln oder Vertragsverlängerungen sofort als Betriebsausgaben abzugsfähig sind, zählen sie bei ablösepflichtigen Transfers zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten der Spielerlaubnis. Die Bildung eines aktiven Rechnungsabgrenzungspostens scheidet für reine „Signing Fees“ ohne Rückzahlungsverpflichtung aus. Der Beitrag ordnet die Entscheidung in die bisherige Rechtsprechung ein und zeigt ihre Bedeutung auch für Antrittsprämien außerhalb des Profisports auf.
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Quelle: Fundstelle:
  • jM 2026, 208-209
Autoren:
  • RiBFH Dr. Nils Trossen