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Gericht/Institution:BReg
Erscheinungsdatum:08.01.2021
Quelle:juris Logo

Corona-Warn-App nun mit freiwilligem Kontakttagebuch

 

Mit dem neuesten Update steht in der Corona-Warn-App nun eine weitere häufig nachgefragte Funktion zur Verfügung: das Kontakttagebuch.

Nutzer der App können darin freiwillig ihre Begegnungen notieren, um im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus das Gesundheitsamt effektiv bei der Verfolgung der Infektionsketten unterstützen zu können. Das Kontakttagebuch dient als nützliche Gedächtnisstütze auf freiwilliger Basis.

So funktioniert das Kontakttagebuch

Der Bildschirm der Corona-Warn-App zeigt mit der Version 1.10 nun den neuen Bereich Kontakt-Tagebuch. User können dort in der 14-Tage-Übersicht ihre Begegnungen mit Personen oder besuchte Orte eintragen. Die Corona-Warn-App löscht diese auf dem Smartphone gespeicherten Angaben automatisch nach 16 Tagen. Dabei ist wichtig, dass die App die Kontaktdaten grundsätzlich ausschließlich auf dem Smartphone speichert, nicht auf einem Server. Die Nutzerinnen und Nutzer können Personen und Orte selbstverständlich jederzeit auch manuell löschen.

Exportieren der Daten für das Gesundheitsamt

Bei Bedarf können die User der Corona-Warn-App ihre Kontaktlisten durch einfachen Klick exportieren und dem Gesundheitsamt zur Verfügung stellen. Dies geschieht ebenfalls freiwillig, ist jedoch bei einer Infektion eine große Hilfe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter. Sie gewinnen dadurch wertvolle Zeit, um gefährdete Kontakte zu finden und zu warnen.

Quelle: Newsletter der Bundesregierung aktuell v. 08.01.2020



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