• 27.04.2026
  • juris PraxisKommentar SGB V - Gesetzliche Krankenversicherung

Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB V, § 95 SGB V Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung Rn. 177.1 (Stand: 15.04.2026)

Ein Arzt, dessen Approbation ruht, darf den ärztlichen Beruf nicht ausüben ( § 6 Abs. 3 BÄO ). Für diesen Zeitraum begründet die Ruhensanordnung ein vollständiges und irreversibles Berufsausübungsverbot, das sich wegen der fehlenden Teilbarkeit der ärztlichen Approbation nicht auf bestimmte ärztliche Tätigkeiten beschränkt (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen v. 04.06.2019 - 13 A 897/17 - juris Rn. 49 - GesR 2019, 537 ). Die vertragsärztliche Zulassung allein berechtigt nicht zur Ausübung der ärztlichen Tätigkeit, wenn die Approbation ruht oder entzogen worden ist (vgl. LSG Baden-Württemberg v. 18.11.2025 - L 11 KR 946/24 - juris Rn. 25) ; vgl. Pawlita in: Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB V, 5. Aufl., § 95 SGB V (Stand: 15.04.2026) Rn. 1338.
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Quelle: Fundstelle:
  • jurisPK-SGB V, 5. Aufl., § 95 SGB V Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung
Autoren:
  • Dr. Cornelius Pawlita