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Entspann Dich: Wie Du die Grundlagen für Deinen Erfolg im Jurastudium schaffst

Das Jurastudium gehört ohne Zweifel zu den anspruchsvollsten Studiengängen. Der stetig wachsende Lernstoff sorgt für Papierberge auf Deinem Schreibtisch, und die Zeit scheint immer schneller voranzuschreiten. Wie begegnest Du dem Stress?

Lerntipps haben wir Dir schon gegeben, nun geht es um die andere Seite der Medaille: Nur wenn Du mit voller Kraft lernen kannst, nutzt Du Dein Potential auch richtig aus. Für Dich ist es deshalb wichtig, perfekte Voraussetzungen für die optimale Nutzung Deiner Energie zu schaffen – und das hat ganz entscheidend auch mit der richtigen Entspannung zu tun, vor und nach den Lernsessions, und in Form kleiner Pausen währenddessen.

Manche unserer Tipps lassen sich in Zeiten von Corona freilich nicht wie sonst umsetzen – lies dazu unser Update unter Ziffer 8.

1. Starte mit einer Meditation in den Tag

Eine kleine Meditation kann Dir helfen, richtig durchzuatmen und Deinen Kopf für die Lernarbeit aufnahmefähig zu machen. Du kannst morgens zum Start in den Tag eine Meditation einlegen, oder auch zwischendurch. Deine Gedanken lenkst Du auf Deinen Körper, auf Deine Atmung. Was Dir in den Sinn kommt kannst Du vorbeiziehen lassen. Wenn Du unerfahren bist: Auch zum Meditieren gibt es Apps. Gerade für Anfänger ist es hilfreich, wenn Du mit Anweisungen durch die Meditation geführt wirst.

2. Vermeide überfüllte Zeitpläne: Plane realistisch

Es ist ganz leicht, sich zu viel vorzunehmen. Versuch Deine Planung besser realistisch anzugehen. Dazu gehört auch, nicht alles auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben – dann ist Stress nämlich vorprogrammiert. Hab im Auge, was im Semester alles auf Dich zukommt und berücksichtige Pausen, freie Tage, anderweitige Verpflichtungen. Sorge bei der Stoffauswahl dafür, dass Du die wesentlichen Lerninhalte gut kannst: Verständnis ist wichtiger, als jedes im Lehrbuch zitierte Urteil einmal gelesen und vergessen zu haben. Tausch Dich wegen der Prioritäten mit Deinen Dozenten und Kommilitonen aus.

3. Woher kommt Dein Stress, wie kannst Du ihn verringern?

Abgesehen vom Lernpensum kann auch außerhalb des Studiums Stress entstehen: Auch hier gilt es, die Tätigkeiten realistisch zu planen – oder einfach Nein zu sagen, soweit das möglich oder geboten ist. Vergiss bei aller Hilfsbereitschaft für andere nicht, Dir selbst zu helfen. Mach Dir eine Notiz, wenn Du in der konkreten Stresssituation bist, versuche die Stresssituationen dann später im Gesamtbild zu analysieren: Was kannst Du weglassen, anders angehen? Was könnte jemand anderes genauso erledigen? Wie könntest Du die Tätigkeit für die Zukunft besser in Deinen Tagesablauf integrieren?

4. Freizeitgenuss vs. Freizeitstress: Finde das richtige Maß

Keinesfalls wollen wir Dir empfehlen, nur noch zu studieren und Dich sonst mit Scheuklappen durch Dein Leben zu bewegen. Tipps für zahlreiche Aktivitäten neben dem Studium haben wir Dir schon gegeben. Ein Ausgleich ist wichtig, und wer arbeitet hat Freizeit nicht nur verdient, sondern auch nötig. Nur wenn Du Deinem Kopf auch mal etwas Abstand gönnst, kannst Du Dich im Anschluss wieder erfolgreich mit Deinem Studium beschäftigen. Aber: Auch die Freizeitbeschäftigung kann zum Stressfaktor werden. Verplan deshalb nicht Deine gesamte Freizeit, sondern lass den Abend / das Wochenende auch einfach mal auf Dich zukommen und entscheide dann spontan. Werde aber auch bei den Freizeitaktivitäten achtsam: Was tut Dir gut, was ist too much?

5. Pausen: Lerne im richtigen Takt

Zur Lernzeit gehört auch, die Arbeit mit kleinen Pausen zu unterbrechen. Du atmest tief durch, machst Dir einen Kaffee oder einen Tee, wendest Deinen Blick vom Schreibtisch ab. Beweg Dich 5-10 Minuten, schließe Deine Augen oder fokussiere bewusst Objekte in unterschiedlichen Entfernungen. Finde Deinen Rhythmus heraus: Vielleicht arbeitest Du gern 25 Minuten am Stück – Stichwort „Pomodoro-Technik“ – oder Du orientierst Dich an Schulstunden zu 45 Minuten. Probier es aus. Wichtig: Mach aus einer Pause nicht ungewollt einen Feierabend. Wenn Du Dir Netflix oder YouTube anstellst, ist die Gefahr zu groß, daran kleben zu bleiben.

6. Beweg Dich, damit Dein Kopf beweglich bleibt

Ein perfekter Ausgleich zur Kopfarbeit ist es, dem Körper Bewegung zu gönnen. Mach Sport, im Verein, im Fitnessstudio oder an der Uni. Mach Yoga, geh spazieren: Selbst wenn Du aktuell noch überhaupt nicht sportlich bist, es ist nie zu spät. Fang langsam und in Deinem Tempo an, probier was Neues aus. Die Zeit beim Sport kannst Du auch dazu nutzen, Podcasts zu hören, abzuschalten, oder die Gedanken kommen und gehen zu lassen.

7. Unser wichtigster Rat: Ausschlafen

Vermutlich ist Schlafen der wichtigste Tipp überhaupt: Es mag verlockend sein, jeden Tag erst passend zur ersten Vorlesung aufzustehen, und, wenn es keine gibt, einfach liegen zu bleiben. Oder abends einfach noch eine Folge der neuesten Serie anzuschauen, und dann noch eine, und noch eine. Vielleicht gehst Du dann verschlafen in die Vorlesung, oder überhaupt nicht – in jedem Fall versäumst Du etwas. Besser ist es, Deinem Körper einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu gönnen. Ausgeschlafen lernt es sich besser! Vor dem Zu-Bett-Gehen empfiehlt es sich, Smartphone und Notebook wegzulegen: leite Deine nächtliche Erholung schon entspannend ein. Vielleicht gehört für Dich dazu, bereits Deine Klamotten für den nächsten Tag an der Uni rauszulegen, oder Du hörst in Dein Lieblingsalbum rein. Dir gehen bei all dem Stress zu viele Gedanken durch den Kopf, wenn Du Dich hinlegst? Leg einen Block neben das Bett und schreib sie auf, dann kannst Du sie loslassen.

8. Update: Entspannen in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie beunruhigt uns weiterhin – pünktlich zum Wintersemester kommt die zweite Welle, mit bedrohlich steigenden Infektionszahlen. Das Studium wird zwangsläufig weiterhin nicht im „Normalbetrieb“ laufen, man muss sich häufig neuen Umständen anpassen. Wie geht man damit um?

Zunächst ist es wichtig, sich bewusst zu machen: Impfstoffe werden auf der ganzen Welt entwickelt, der aktuelle Zustand wird nicht für alle Zeit bestehen bleiben. Die sich aus der Pandemie ergebenden Einschränkungen sind wichtig, um das Gesundheitswesen zu entlasten, und helfen nicht zuletzt jedem Einzelnen, die Gefahr einer Ansteckung zu verringern.

Welche Maßnahmen im Einzelnen richtig, falsch, übertrieben oder unzureichend sind, lässt sich leider auch von Experten, Politikern und Gerichten nicht zu 100 Prozent voraussehen: Es lohnt sich nicht, sich daran abzuarbeiten. Tu alles dafür, Dich und Deine Nächsten nicht zu gefährden, und sei dabei zuversichtlich: Die Corona-Pandemie wird vorübergehen.

Vielleicht kannst Du die Dinge gerade in dieser Zeit etwas ruhiger angehen: Spaziergänge sind auch im Herbst und Winter schön – und helfen beim Ordnen der Gedanken. Gerade in den kälteren Jahreszeiten fällt es natürlich auch leichter, es sich zu Hause gemütlich zu machen: Begrenze aber die Zeit vor Bildschirmen, experimentiere stattdessen beim Kochen und Backen, lies ein Buch oder widme Dich einem anderen Hobby. Telefoniere mit Freunden und Familie, triff Dich – je nach Lage – aber am besten im Video-Chat.

Auch in Zeiten von Corona gilt: Finde das richtige Maß. Am besten entspannt es sich, wenn man zuvor auch fleißig gewesen ist.

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